Eisenstadt, 13 August 2026

Das Land Burgenland will den Schwerverkehr auf ausgewählten Landesstraßen künftig mit einer Maut belegen und reagiert damit auf ein Vorhaben aus dem rot-grünen Regierungsprogramm.

Die Landesregierung in Eisenstadt hat eine Maut für Lastkraftwagen ab 3,5 Tonnen auf bestimmten Landesstraßen beschlossen. Damit folgt das Burgenland einem Plan, der bereits im Regierungsprogramm der damaligen rot-grünen Koalition festgeschrieben wurde. Konkret geht es um die Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten einer Maut für schadstoffbelastende Lkw auf ausgewählten Durchzugsstrecken im Landesstraßennetz zwischen Nachbarstaaten und dem hochrangigen bemauteten Straßennetz in Österreich, wie es wörtlich heißt.

Hintergrund: Mautidee aus dem Regierungsprogramm

Versorgungsrelevante Fahrten sollen von der Gebühr ausgenommen werden. Damit will die Landesregierung verhindern, dass die regionale Versorgung, etwa mit Lebensmitteln oder Heizöl, durch die Maut behindert wird. Wirtschaftsvertreter und Spediteure waren im Vorfeld kritisch, weil sie höhere Kosten und einen bürokratischen Mehraufwand befürchten.