Berlin, 17 Juli 2026

Die Bundesnetzagentur hat entschieden, dass die Deutsche Bahn auf stark ausgelasteten Strecken künftig mindestens ein Viertel ihrer Kapazitäten an Wettbewerber wie das italienische Bahnunternehmen Italo vergeben muss, das 2028 in den deutschen Fernverkehr einsteigen will.

Was die BNetzA entschieden hat

Die Entscheidung der Regulierungsbehörde betrifft stark ausgelastete Korridore mit ausgewiesenen Kapazitätsobergrenzen, wie sie etwa für die Knoten München und Frankfurt geplant sind. Italo hatte zuvor Beschwerde bei der Bundesnetzagentur gegen die Art und Weise eingelegt, wie die ohnehin begrenzten Schienenkapazitäten in Deutschland vergeben werden. Das Unternehmen wollte erreichen, dass die Rahmenbedingungen für neue Wettbewerber verbessert werden. Die Bundesnetzagentur erlaubt dem italienischen Bahnunternehmen Italo das deutsche Fernverkehrsnetz.