Berlin, 17 August 2026
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat nach einem Medienbericht im ersten Halbjahr dieses Jahres 9.276 Menschen bei der freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer unterstützt – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Höhere Halbjahreszahl als im Vorjahreszeitraum
Nach einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben im ersten Halbjahr des laufenden Jahres insgesamt 9.276 Menschen an Rückkehrprogrammen des Bundes teilgenommen und sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Die Programme richten sich an abgelehnte Asylsuchende sowie an andere ausreisepflichtige Personen, die freiwillig ohne Zwang ausreisen.
Die Programme werden vom Bundesinnenministerium koordiniert und vom BAMF gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und weiteren Partnern umgesetzt. Zu den Hauptinstrumenten zählen das Programm REAG/GARP, das Reisekosten, eine Starthilfe und teilweise medizinische Versorgung finanziert. Die finanzielle Starthilfe wird je nach Zielland und Familiengröße gestaffelt ausgezahlt.
