Beim Zusammenbruch des Bugfahrwerks einer Boeing 787-9 der Lufthansa am Frankfurter Flughafen sind am Donnerstag mehrere Mitarbeitende verletzt worden, Passagiere waren zum Zeitpunkt des Vorfalls noch nicht an Bord.

Am Donnerstag ist es am Frankfurter Flughafen zu einem Vorfall an einem Langstreckenflugzeug der Lufthansa gekommen. Gegen 12.45 Uhr sackte an der Boardingposition A15 vor dem Terminal 1 die Nase einer Boeing 787-9 mit der Flugnummer LH450 plötzlich nach unten, nachdem das Bugfahrwerk unerwartet nachgegeben hatte. Der Dreamliner war zu diesem Zeitpunkt für den Abflug nach Los Angeles vorbereitet worden.

Wie ein Sprecher der Lufthansa erklärte, befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls Crew- und Bodenmitarbeitende an Bord. „Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich Crew- und Bodenmitarbeitende an Bord. Fluggäste waren noch nicht eingestiegen. Mehrere Mitarbeitende wurden verletzt und werden derzeit medizinisch versorgt“, hieß es in der Stellungnahme. Insgesamt waren nach Angaben des Unternehmens 13 Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa sowie Beschäftigte von Partnerunternehmen an Bord, die die Maschine für den Flug vorbereiteten.