Wegen eines mutmaßlichen Drohnensichtung hat der Münchner Flughafen am Samstagmorgen für etwa eine Stunde sämtliche Starts und Landungen ausgesetzt.
Gegen 9:00 Uhr meldeten zwei Piloten unabhängig voneinander eine verdächtige Wahrnehmung, bei der es sich möglicherweise um Drohnen gehandelt habe, wie ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte. Die Sicherheitsbehörden sperrten daraufhin in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung beide Start- und Landebahnen.
Zwei Piloten melden verdächtige Sichtung
Ein Sprecher des Flughafens sagte, Starts und Landungen seien nach der verdächtigen Sichtung gegen 9:00 Uhr ausgesetzt worden. Der Alarm sei aber gegen 10:05 Uhr wieder aufgehoben worden. „Nachdem nichts Verdächtiges gefunden wurde, sei die Sperrung aufgehoben worden“, so der Flughafensprecher.
Während der Sperrung wurde ein Polizeihubschrauber zur Suche nach möglichen Drohnen eingesetzt. Zahlreiche Kräfte der Bundes- und Landespolizei durchkämmten das gesamte Flughafengelände, um nach weiteren Hinweisen auf ein unbemanntes Flugobjekt zu suchen.
