Gütersloh, 16 Juli 2026
Brandenburg ist beim Anteil der Studierenden in Wohnheimen bundesweiter Spitzenreiter, während die Studierenden im Land zugleich mit einem angespannten Wohnungsmarkt konfrontiert sind, wie eine Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh zeigt.
Insgesamt 25,1 Prozent würden in einem Heim wohnen, wie aus der CHE-Auswertung hervorgeht. Damit ist Brandenburg bei der Versorgung mit Wohnheimplätzen – gemessen am relativen Wert – bundesweiter Spitzenreiter. Zum Vergleich: In Berlin leben nur rund acht Prozent der Studierenden in einem Wohnheim.
Wohnheime und private Mietwohnungen dominieren
Der Großteil der Studierenden lebt mit 34,4 Prozent in einer privaten Mietwohnung. In dieser Kategorie liegt Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt von 27,8 Prozent. Dieser Wert unterstreicht, dass ein erheblicher Teil der brandenburgischen Studierenden den Weg auf den privaten Wohnungsmarkt findet.
