Der Münchner Autobauer BMW hat im zweiten Quartal 2026 weltweit 590.962 Fahrzeuge ausgeliefert und damit 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
In den vergangenen drei Monaten lieferte der Münchner Konzern 590.962 Autos aus. Das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Vor einem Jahr hatte BMW für das zweite Quartal noch einen leicht steigenden Absatz vermeldet. Der aktuelle Rückgang fällt damit in eine Phase, in der sich die Geschäftsaussichten des Herstellers spürbar eingetrübt haben.
Die Kernmarke schwächelte dabei besonders: Mit einem Minus von 7,7 Prozent auf 508.675 Autos verfehlte das Stammgeschäft die Erwartungen deutlich. Konzernweit sorgt vor allem das schwache China-Geschäft für Sorgenfalten. Der Absatz sackte um 30 Prozent auf 117.815 Autos ab.
BMW hatte zuletzt den schwierigen chinesischen Markt als Grund für eine deutliche Gewinnwarnung genannt. Der anhaltende Preiswettbewerb mit lokalen Herstellern sowie die schwächere Nachfrage nach Premiumfahrzeugen in der Volksrepublik belasten den Konzern erheblich.