Todd Blanche, der Kandidat von Präsident Donald Trump für das Amt des Generalbundesanwalts, stellte sich am Mittwoch einer risikoreichen Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats. Dabei verteidigte er einen Vergleich des Justizministeriums mit dem Präsidenten in Höhe von rund 1,8 Milliarden Dollar und gelobte, dass ein im Zusammenhang mit dem Deal stehender Fonds gegen die politische Instrumentalisierung nicht weiterverfolgt werde.

Blanche, der das Justizministerium seit April leitet, nachdem Trump ihn vom stellvertretenden zum amtierenden Generalbundesanwalt befördert hatte, möchte nun das Wörtchen „amtierend" aus seinem Titel streichen lassen. Seine Bestätigungsanhörung begann am Mittwoch um 9 Uhr ET vor dem Justizausschuss des Senats, wo er unter überparteilichem Druck aussagte und einen Vergleich mit Trump erklären musste, der die Einrichtung eines Fonds gegen politische Instrumentalisierung vorsah. Dieser sollte Trump-Verbündete für angebliche frühere staatliche Misshandlung entschädigen.