New York, 25 Juni 2026
Der Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024 gefallen und hat am Mittwoch im Handelsverlauf auf der Plattform Bitstamp kurzzeitig die Marke von 59.000 US-Dollar unterschritten.
Im Laufe des Tages fiel die größte Kryptowährung zeitweise um mehr als fünf Prozent auf rund 59.000 Dollar, erholte sich dann wieder etwas auf etwas mehr als 60.000 Dollar. Die Marke von 60.000 Dollar galt über weite Strecken der vergangenen zwei Jahre als wichtige Unterstützungslinie. Vom Allzeithoch bei gut 126.000 Dollar im vergangenen Oktober ist der Kurs inzwischen rund 52 Prozent entfernt. Seit Jahresbeginn hat Bitcoin damit etwa ein Drittel an Wert verloren.
Steigende Ölpreise infolge der Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Inflationssorgen neu entfacht. Mehrere Notenbanker der US-Notenbank Fed sind daraufhin von Andeutungen über Zinssenkungen abgerückt, einzelne brachten sogar mögliche Zinserhöhungen ins Spiel. US-Notenbankchef Kevin Warsh hatte bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Fed die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben. An den Finanzmärkten wurde dies als Hinweis für eine mögliche Zinserhöhung im weiteren Verlauf des Jahres gedeutet. Riskante Vermögenswerte wie Kryptowährungen leiden derzeit ebenso wie die Edelmetalle Gold und Silber unter den zuletzt nach oben geschraubten US-Zinserwartungen, da diese Anlagen allesamt keine Zinsen abwerfen.
