Berlin, 26 August 2026
Bill Gates hat einen globalen Aktionsplan im Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefordert und auf Risiken wie Massenarbeitslosigkeit, Schäden für Kinder und möglichen Missbrauch durch Kriminelle hingewiesen.
Bill Gates hat sich mit einer deutlichen Warnung an die internationale Öffentlichkeit gewandt. Künstliche Intelligenz bringe enorme Chancen, aber auch ernsthafte Gefahren mit sich, sagte er. Ohne abgestimmtes Handeln bestehe das Risiko, dass die Technologie bestehende Probleme verschärfe statt sie zu lösen.
Warnung vor Massenarbeitslosigkeit
Im Zentrum seiner Sorge steht die Sorge vor weitreichender Arbeitslosigkeit. Gates erklärte, dass viele Arbeitsplätze in kurzer Zeit durch KI-Systeme ersetzt werden könnten, bevor neue Tätigkeitsfelder in ausreichendem Maße entstehen. Dieser Übergang müsse politisch begleitet werden, damit soziale Verwerfungen ausbleiben.
Besonderes Augenmerk legte der Microsoft-Mitgründer auf Kinder und Jugendliche. Künstliche Intelligenz könne Bildungswege verzerren und die soziale Entwicklung beeinträchtigen, wenn junge Menschen zunehmend mit KI-Systemen statt mit Lehrkräften und Gleichaltrigen interagierten. Gates sprach sich daher für klare Leitlinien im Bildungsbereich aus.
