Die Berliner Polizei erhält nach Angaben von Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel zwar ausreichend Bewerbungen, sieht sich aber mit einer wachsenden Zahl ungeeigneter Kandidatinnen und Kandidaten konfrontiert.

Im Gespräch mit der RBB-Sendung „Abendschau" sagte Slowik Meisel, die Zahl der Bewerbungen sei nicht das eigentliche Problem. Entscheidend sei, dass ein erheblicher Teil der Interessenten die Eignungsvoraussetzungen nicht erfülle. Damit rückt nicht die Quantität, sondern die Qualität der Bewerberlage in den Mittelpunkt der Personalplanung.

Die Polizeipräsidentin verwies zugleich auf die gestiegenen Anforderungen an den Polizeiberuf. Polizistinnen und Polizisten müssten ihre Maßnahmen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern jederzeit nachvollziehbar erklären können. „Wir müssen Tag für Tag unsere polizeilichen Maßnahmen erklären, wir müssen selbst verstanden haben – auch die jungen Anwärter – was ist meine rechtliche Grundlage und die dem Bürger erklären", sagte Slowik Meisel in dem Interview.