Die Bundesregierung hat in Berlin einen Plan zur Stärkung der künstlichen Intelligenz in Europa vorgestellt, während Arthur Mensch vor einem möglichen Ausschluss europäischer Unternehmen von führenden US- und chinesischen KI-Modellen warnte.

Im Zentrum des in Berlin vorgestellten Plans steht das Ziel, Europas Rückstand bei künstlicher Intelligenz zu verringern. Deutschland und die übrigen europäischen Staaten wollen dabei den Zugang zu leistungsfähigen KI-Systemen sichern und eigene Kompetenzen in diesem Bereich ausbauen.

Die Vorstellung fällt in eine Phase, in der die strategische Bedeutung künstlicher Intelligenz weiter wächst. Neben der Förderung von Innovationen rückt dabei die Frage in den Mittelpunkt, wie europäische Unternehmen auf leistungsfähige Modelle zugreifen können, die derzeit aus den USA und China stammen.

Europas strategische Lücke

Arthur Mensch, CEO und Mitgründer der französischen KI-Unternehmens Mistral AI, warnte in diesem Zusammenhang vor einer möglichen Abhängigkeit. „Der Chef des größten europäischen KI-Unternehmens Mistral AI hat eindringlich vor einem drohenden Ausschluss von US-amerikanischen und chinesischen Spitzenmodellen gewarnt, da Künstliche Intelligenz zunehmend als Kriegswaffe eingestuft werde.“