Russische Hacker haben einem Medienbericht zufolge die Anmeldedaten britischer Regierungsbeamter gestohlen und sich Zugang zu deren E-Mail-Konten verschafft, wobei die erbeuteten Daten in Dark-Web-Foren angeboten werden.

Laut dem britischen „Telegraph“ von heute haben Angreifer mit einer als „FortiBleed“ bekannten Methode systematisch Anmeldedaten britischer Behörden abgegriffen. Demnach wurden E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Passwörter entwendet. Der am Sonntagabend noch andauernde Angriff ist demnach als „FortiBleed“ bekannt.

Der Angriff umfasste demnach E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Passwörter. Laut dem britischen „Telegraph“ nutzten die Angreifer dabei eine Schwachstelle im Sicherheitssystem aus und setzten zuvor gestohlene Daten ein, um Barrieren zum Schutz kritischer Infrastruktur zu umgehen. Auf diese Weise verschafften sie sich Zugang zu Konten von Mitarbeitern des Außenministeriums im Ausland sowie von Kommunalbeamtinnen und -beamten in ganz Großbritannien.