Eine beim Absturz am Patteriol in Tirol schwer verletzte Bergsteigerin ist in einer Innsbrucker Klinik gestorben.

Bergung unter extremen Bedingungen

Die Frau war am Samstag im Bereich der Schotterrinne am Patteriol bei St. Anton am Arlberg gestürzt und hatte sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, gestaltete sich die Bergung wegen des extrem unwegsamen Geländes in der Verwallgruppe als ausgesprochen schwierig. Die Besatzung des Notarzthubschraubers „Martin 2" musste die Schwerverletzte aufgrund des extrem unwegsamen Terrains mittels Tau-Crashbergung bergen.

Nach der notfallmedizinischen Versorgung vor Ort wurde die Bergsteigerin in eine Klinik nach Innsbruck geflogen. Dort erlag sie am Sonntag ihren Verletzungen, wie die Polizei bestätigte. Die genauen Umstände des Sturzes werden noch ermittelt.

Der Patteriol ist mit 3056 Metern einer der markantesten Gipfel der Verwallgruppe im österreichischen Bundesland Tirol und gilt bei Bergsteigern als anspruchsvolle Tour. Der Aufstieg führt über die Konstanzer Hütte und durch steile Schrofen- und Schotterrinnen, die auch bei trockenen Verhältnissen heikel zu begehen sind.