Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat vor einem weltweit gedämpften Wirtschaftswachstum infolge des Iran-Konflikts und der Einschränkungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus gewarnt.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht die globale Konjunktur durch den Iran-Konflikt und die damit verbundenen Beeinträchtigungen im Nadelöhr der Straße von Hormus erheblich belastet. Die BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner erklärte, ein noch ausgeprägterer globaler Wachstumsrückgang sei zu erwarten, falls der Konflikt und die Störung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge anhielten.
Hintergrund: Engpass im Nadelöhr
Hintergrund der Warnung ist der drastische Einbruch der Schifffahrt durch die strategisch wichtige Wasserstraße. Vor dem Iran-Krieg Ende Februar passierten in vergleichbaren Zeiträumen mehr als 130 Schiffe die Straße von Hormus. Dieser Wert ist seit dem Ausbruch der Kämpfe deutlich eingebrochen, womit eine der wichtigsten Energierouten der Welt nur noch eingeschränkt nutzbar ist.
