Ludwigshafen, 30 Juli 2026
Der Chemiekonzern BASF hat bei seinem umfangreichen Konzernumbau Fortschritte gemeldet und angekündigt, eigene Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro zurückzukaufen.
Der Ludwigshafener Chemieriese BASF sieht sich bei seinem seit längerem laufenden Restrukturierungsprogramm auf einem guten Weg. Konzernchef Markus Kamieth sprach am Mittwoch von deutlichen Fortschritten bei Einsparungen und bei der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens.
Im Zuge des Umbaus hatte BASF in den vergangenen Monaten zahlreiche Stellen abgebaut und Produktionsstrukturen neu geordnet. Ziel ist es, die Profitabilität des Unternehmens angesichts schwacher Konjunktur und hoher Energiekosten in Europa nachhaltig zu verbessern.
Sparprogramm und Stellenabbau
Nun kündigte der Konzern an, eigene Aktien im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro zurückzukaufen. Mit dem Programm, das im laufenden Geschäftsjahr starten soll, will BASF überschüssige Liquidität an die Aktionäre zurückgeben und den Aktienkurs stützen.
