Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat die FIFA im Podcast 'Calcio d'Oro' scharf kritisiert und den Weltverband aufgefordert, im Streit um die verweigerte Einreise des somalischen Schiedsrichters Omar Artan in die USA aktiv zu werden.

Hintergrund: Verschärfte US-Einreiseregeln

Annalena Baerbock hat im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA deutliche Worte an die FIFA gerichtet. Im Podcast 'Calcio d'Oro' bezeichnete die Präsidentin der UN-Generalversammlung den Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan als 'den krassesten Fall': 'Der krasseste Fall' sei, dass der somalische Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia von den USA abgewiesen wurde. Damit brachte sie den Konflikt um die Einreise von WM-Offiziellen auf die internationale Bühne.

Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Die US-Behörden nannten als Grund Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat. Der 34-jährige Somalier, der zu Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 gewählt wurde, sollte eigentlich Spiele der Endrunde leiten und war zudem für die Leitung des Supercup-Endspiels am 12. August in Salzburg angesetzt.