Ein etwa 40-jähriger Mann ist am Donnerstagnachmittag im Schafbergbad in Wien-Währing leblos aus dem Wasser gezogen und nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand reanimiert worden.
Hergang des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Schafbergbad in der Josef-Redl-Gasse im 18. Wiener Gemeindebezirk. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schwimmbads bemerkten nach Angaben des "Kurier", wie ein Badegast leblos im Wasser trieb, und zogen ihn aus dem Becken. Anschließend reanimierten sie den Mann mit einem Defibrillator. Wie der "Kurier" berichtete, "hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schwimmbads einen leblos im Wasser treibenden Mann aus dem Becken gezogen und mit einem Defibrillator reanimiert."
Gegen 13.00 Uhr trafen die Rettungskräfte am Schwimmbad ein und übernahmen die Reanimation, die das Badepersonal bereits begonnen hatte. Eine Rettungssprecherin erklärte gegenüber der APA, der etwa 40-Jährige habe einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. "Die Rettungskräfte trafen gegen 13.00 Uhr im Schwimmbad ein", hieß es in der Aussendung weiter.
Einsatz von Rettung und Polizei
Nach der erfolgreichen Wiederbelebung war der Mann nicht bei Bewusstsein, hatte aber Puls. Unter laufender Reanimation wurde er per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. "Die Person wurde unter laufender Reanimation per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht", teilten die Einsatzkräfte mit.
Die Polizei wurde am Donnerstagmittag zu dem Einsatz im 18. Bezirk gerufen. Sprecherinnen von Polizei und Rettung bestätigten den Bericht des "Kurier" gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Auch Martin Kotinsky, Sprecher der Wiener Bäder MA 44, äußerte sich zu dem Vorfall.
