Audi baut in Georgia ein eigenes Werk für Geländewagen und kündigt damit eine weitere Expansion in den USA an.

Die Eröffnung eines eigenen Audi-Werks in Georgia markiert einen weiteren Schritt des Unternehmens in den US-Markt. Die geplante Fertigung für SUVs erweitert die vorhandene Präsenz des Konzerns in Nordamerika und soll neue Kapazitäten für die dortige Nachfrage schaffen.

Das Vorhaben gewinnt zusätzlich an Bedeutung durch die handelspolitischen Unsicherheiten in den USA. US-Präsident Donald Trump hat Importen in das Land mit Zöllen gedroht. Er stellte solchen Firmen den Erlass von Zöllen, die auf den Import in die USA anfallen, in Aussicht.

Standort im Blick der Handelspolitik

Für Audi und den gesamten Volkswagen-Konzern ist der Standort deshalb mehr als eine einzelne Produktionsentscheidung. Eine lokale Fertigung kann die Abhängigkeit von Importen und den Lieferwegen verkleinern. Zugleich verlagert der Aufbau Kapazitäten und Arbeitsplätze in eine Region, in der die Marke bislang weniger stark aufgestellt ist.