An den asiatischen Börsen sind am Montag Chip- und KI-Titel unter Druck geraten, nachdem die Aktie des Speicherchipherstellers SK Hynix in Seoul um etwas mehr als 15 Prozent eingebrochen ist und damit den Leitindex Kospi mit nach unten zog.

Breite Schwäche an Asiens Börsen

Die Schwäche an den asiatischen Handelsplätzen erfasste am Montag nahezu den gesamten Technologiesektor. In Japan verlor der Nikkei-225 1,9 Prozent auf 67.242,7 Punkte. Schwach tendierten außerdem die Börsen in Japan und auf dem chinesischen Festland. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen gab um 1,8 Prozent auf 4.695,38 Zähler nach. Dagegen hielt sich der technologielastige Hang-Seng-Index aus der Sonderverwaltungszone Hongkong mit plus 0,2 Prozent auf 24.213,72 Punkte recht stabil. In Australien legte der Leitindex S&P ASX 200 um 0,03 Prozent auf 8.808,50 Punkte zu.

Im Mittelpunkt des Handelstages stand SK Hynix. Die Aktie des südkoreanischen Speicherchipherstellers sackte in Seoul zeitweise um 13,03 Prozent ab und fiel auf 1.896.000 Won, den niedrigsten Stand seit rund einem Monat. Letztlich schloss sie in Südkorea um etwas mehr als 15 Prozent im Minus und trug damit erheblich zum Einbruch des Kospi bei, der den Handel mit zeitweisen Unterbrechungen durchlief. Der Kospi sackte an diesem Montag mit einem Minus von knapp 9 Prozent auf 6.806,93 Punkte erneut ab, nachdem er am Freitag mit plus 2,5 Prozent einen Erholungsversuch von seinen herben Verlusten in der vergangenen Woche gestartet hatte.