Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im vergangenen Jahr 13.067 Beratungsanfragen von Menschen erhalten, die sich wegen ihrer Hautfarbe, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder anderer Merkmale diskriminiert fühlten - 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im vergangenen Jahr 13.067 Beratungsanfragen von Menschen erhalten, die sich wegen ihrer Hautfarbe, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder anderer Merkmale diskriminiert fühlten. Das waren 15 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Behörde mitteilte. Insgesamt erreichten die Stelle Anfragen zu Diskriminierung in nahezu allen Lebensbereichen.

Schwerpunkte der Beratung

Die mit Abstand häufigste Kategorie war Diskriminierung wegen einer Behinderung oder chronischen Erkrankung: 3.015 Anfragen entfielen darauf, was 27 Prozent aller Beratungen entspricht. An zweiter Stelle stand rassistische Diskriminierung mit 4.571 Anfragen. Geschlechtsbezogene Diskriminierung folgte mit 2.407 Fällen (rund 22 Prozent). Altersdiskriminierung machte zwölf Prozent der Anfragen aus, Diskriminierung wegen Religion oder Weltanschauung sieben Prozent.