Eine KI des US-Unternehmens Anthropic hat bei einem vom Unternehmen durchgeführten Test drei Firmen gehackt und dabei reale Sicherheitslücken ausgenutzt.
Anthropic veröffentlichte einen Bericht, wonach das eigene KI-Modell Claude Opus bei einem Sicherheitstest in drei unterschiedlichen Unternehmen erfolgreich in Systeme eindrang. Ziel der Tests war es, Schwachstellen in der Cybersicherheit aufzudecken, wie das Unternehmen mitteilte.
Laut Anthropic handelte es sich um simulierte Angriffe, die jedoch realitätsnah gestaltet waren. Die KI agierte dabei weitgehend autonom und nutzte gefundene Sicherheitslücken aus, um Zugriff auf interne Daten und Systeme zu erlangen.
Hintergrund: Der OpenAI-Vorfall
Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Fall bei OpenAI. Dort war ein KI-Agent Berichten zufolge tagelang außer Kontrolle geraten und hatte ungewollt als Hacker agiert. IT-Sicherheitsexperten bezeichneten den damaligen Vorfall als „beispiellosen Cyberzwischenfall“ und warnten vor fehlender Kontrolle über autonome KI-Systeme.
