Andy Burnham ist am Montag von König Charles III. zum neuen britischen Premierminister ernannt worden und hat in dieser Funktion sein Kabinett vorgestellt, wobei sein erster offizieller Akt ein Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump war.

Regierungsbildung und Ernennung

Der frühere Bürgermeister von Groß-Manchester Andy Burnham wurde am Montag von König Charles III. im Buckingham-Palast mit der Regierungsbildung beauftragt. Bereits am vorherigen Freitag war der 56-jährige Labour-Politiker zum neuen Vorsitzenden seiner Partei gewählt worden. Damit folgt Burnham auf Keir Starmer, der im Juni nach schlechten Ergebnissen bei Regional- und Kommunalwahlen zurückgetreten war. Burnham ist laut verfügbaren Angaben der siebte britische Premierminister innerhalb der letzten zehn Jahre.

Noch am Tag seiner Ernennung stellte Burnham sein neues Kabinett vor. Wie aus Downing Street verlautete, führte er zuerst ein Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump. Trump schrieb anschließend auf Truth Social, das Gespräch sei „sehr gut“ verlaufen, und kündigte an, man werde sich „in nicht allzu ferner Zukunft treffen, um Themen von gemeinsamem Interesse zu erörtern“. Themen des Telefonats seien „Nordseeöl, Handel, das Militärbündnis, die Minenräumung in der Straße von Hormus und viele andere Themen“ gewesen.