Der Flugzeughersteller Airbus hat bei einem Investorentag in London seine Finanzziele bis 2029 angehoben und ein neues Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Euro angekündigt.
Airbus will in den kommenden Jahren deutlich mehr verdienen. Wie der im deutschen Aktienleitindex DAX notierte Konzern am Dienstagabend vor einer Investorenveranstaltung in London mitteilte, soll das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) bis 2029 auf 12 bis 13 Mrd. Euro wachsen. Bereits für das laufende Geschäftsjahr 2026 nennt Vorstandschef Guillaume Faury ein Ziel von rund 7,5 Mrd. Euro, womit das Unternehmen leicht über dem Vorjahreswert von 7,1 Mrd. Euro liegen würde.
Mit dem Ausblick auf 2029 hat Airbus die eigenen Mittelfristziele im Rahmen seines „Business Update“ spürbar nach oben geschraubt. Der weltgrößte Flugzeugbauer bestätigte zugleich den Ausblick für das aktuelle Jahr. Der freie Cashflow vor Kundenfinanzierungen soll 2026 mit 4,5 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Airbus-Aktie legte im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs um rund ein Prozent zu.
Mittelfristziele deutlich angehoben
Neben dem höheren Gewinnziel hob das Unternehmen auch die geplanten Auslieferungen an. Im laufenden Jahr sollen rund 870 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben werden, nach 793 ausgelieferten Maschinen im vorangegangenen Jahr. Der Konzern reagiert damit auf eine anhaltend hohe Auftragslage und eine starke Nachfrage, insbesondere bei Mittelstreckenjets.
