Beim WM-Turnier in Nordamerika haben neun von zehn afrikanischen Mannschaften das Achtelfinale erreicht, womit Afrika nach Europa und Südamerika den größten Block unter den 32 Sechzehntelfinalisten stellt.

Beim Turnier in Nordamerika haben afrikanische Teams die Gruppenphase so erfolgreich bestritten wie nie zuvor. Von den zehn afrikanischen Mannschaften haben neun den Aufstieg geschafft, lediglich Tunesien musste sich verabschieden. Damit kommen 27 der 32 Sechzehntelfinalisten aus den drei Kontinenten Europa (13), Afrika (9) und Südamerika (5).

Die neun afrikanischen Teams, die sich ein Ticket für das Sechzehntelfinale geholt haben, sind Kap Verde, Südafrika, Marokko, Elfenbeinküste, Ägypten, Senegal, Ghana, Algerien und DR Kongo. Auffällig ist der Aufstieg des WM-Debütanten Kap Verde, dessen Teilnahme an der Endrunde bereits als Überraschung gilt.

Historischer Vergleich

Der Erfolg kommt trotz einer im weltweiten Vergleich immer noch niedrigen Quote zustande. Bei 53 Mitgliedsverbänden standen Afrika heuer zehn Startplätze zu, was noch immer die geringste Quote aller Kontinentalverbände ist. Gemessen an der Zahl der Mitgliedsverbände bleibt die afrikanische Vertretung bei der WM damit strukturell unterrepräsentiert.