Berlin, 06 August 2026

Angesichts anhaltender Hitze in Europa haben medizinische Fachorganisationen und Hausärzteverbände verbindliche Maßnahmen zum Schutz von Patientinnen, Patienten und Personal in Krankenhäusern, Praxen und Pflegeeinrichtungen gefordert.

Die Unterzeichner einer entsprechenden Erklärung verpflichten sich demnach, ihre eigenen Einrichtungen klimaresilient und klimaneutral zu gestalten. Patientinnen, Patienten sowie das Personal sollen demnach besser vor Hitze geschützt und der Klimawandel in jede klinische und pflegerische Entscheidung einbezogen werden. „Die Unterzeichner verpflichten sich, ihre eigenen Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen klimaresilient und klimaneutral zu gestalten, Patientinnen, Patienten und Personal vor Hitze zu schützen und den Klimawandel in jede klinische und pflegerische Entscheidung einzubeziehen“, heißt es in dem Aufruf.

Die Dringlichkeit unterstreichen aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI): Nach Schätzungen der Behörde starben in Deutschland in diesem Jahr bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen, Stand Mitte Juli. Damit gehört Hitze hierzulande zu den deutlichsten gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und trifft besonders ältere sowie vorerkrankte Menschen.