Adi Hütter wurde am Montag offiziell als neuer Cheftrainer von Eintracht Frankfurt vorgestellt und kehrt damit fünf Jahre nach seinem Abschied zu dem Bundesligisten zurück.
Der 56-jährige Österreicher unterschrieb einen Vertrag bis 2029 und tritt die Nachfolge des Spaniers Albert Riera an, der nach weniger als vier Monaten im Amt entlassen worden war. Hütter hatte den Klub bereits von 2018 bis 2021 trainiert und war damals freiwillig zu Borussia Mönchengladbach gewechselt.
Sportvorstand Markus Krösche begründete die Entscheidung mit Hütters Kenntnis des Vereinsumfelds. „Es sei ein Vorteil, dass der neue Trainer die Strukturen, 'das Umfeld und Personen im und um den Club herum kennt und es keiner besonderen Eingewöhnungszeit bedarf'“, erklärte Krösche.
Hütter selbst zeigte sich bei der Pressekonferenz emotional. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein“, sagte er. „Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“
Ein umstrittener Abschied und späte Einsicht
In seiner ersten Amtszeit führte Hütter die Eintracht 2019 bis ins Halbfinale der Europa League. Sein damaliger Abgang im Sommer 2021 hatte jedoch für erhebliche Verstimmungen gesorgt, weil er den Wechsel zu Borussia Mönchengladbach mitten in der entscheidenden Saisonphase öffentlich machte.
