Mountain View, 17 Juli 2026
Der Archivierer 7-Zip ist in der neuen Version 26.02 erschienen und schließt eine gefährliche Sicherheitslücke, die das Einschleusen von Schadcode beim Öffnen manipulierter XZ-Archive ermöglicht.
Was die 7-Zip-Lücke so gefährlich macht
Die Zero Day Initiative (ZDI) von Trend Micro hatte die Schwachstelle öffentlich gemacht. Es handelt sich um einen Heap-Buffer-Overflow, der bei der Verarbeitung von XZ-Chunk-Daten ausgelöst wird. Laut ZDI genügt es, eine bösartige Seite aufzurufen oder eine bösartige Datei zu öffnen, um den Exploit auszulösen. „eine bösartige Seite aufrufen oder eine bösartige Datei öffnen", heißt es in dem Bericht.
Angreifer können die Lücke nutzen, um in speziell präparierten Archivdateien versteckten Schadcode auszuführen, ohne dass dies den Nutzerinnen und Nutzern auffällt. Voraussetzung ist allerdings eine Nutzerinteraktion – die Datei muss aktiv geöffnet werden. Im Erfolgsfall läuft der Schadcode dann im Kontext des aktuellen Prozesses.
