Eine Gruppe von 25 demokratisch geführten US-Bundesstaaten hat am Montag die Regierung von US-Präsident Donald Trump verklagt und argumentiert, dass dessen jüngste Zollrunde auf Waren aus 60 Handelspartnern seine rechtliche Befugnis zur Besteuerung von Importen überschreitet.
Hintergrund der Klage
Die Klage wurde beim zuständigen Bundesgericht in New York eingereicht. Die klagenden Bundesstaaten vertreten die Position, dass der Präsident keine ausreichende gesetzliche Grundlage besitzt, um die Einfuhrzölle in der bisherigen Breite und Reichweite zu verhängen. Damit greifen sie ein Argument auf, das bereits in früheren Verfahren gegen die Zollpolitik der Regierung eine zentrale Rolle spielte.
Nach Angaben der Klägerseite richtet sich das Verfahren gegen die jüngste Zollrunde, mit der die Regierung Importwaren aus 60 Handelspartnern belegt hat. Die Bundesstaaten werfen der Regierung vor, mit dieser Maßnahme die im US-Recht vorgesehenen Grenzen der Exekutivgewalt zu überschreiten.
