Bei einer Reihe wechselseitiger Angriffe zwischen Russland und der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter zehn Besatzungsmitglieder eines unter guinea-bissauischer Flagge fahrenden Getreidefrachters, der nach ukrainischen Angaben vor Odessa von russischen Marschflugkörpern getroffen wurde.
Angriff auf Getreidefrachter vor Odessa
Die Angriffe trafen am 20. Juli 2026 mehrere Regionen in beiden Ländern. Wie aus den Berichten hervorgeht, beschoss Russland unter anderem die ukrainische Hafenstadt Odessa und die Regionen Saporischschja, Kramatorsk und Pawlohrad. In Odessa starben nach dem Beschuss eines Unternehmens drei Menschen, wie die Ukraine mitteilte. Die Gesamtzahl der Todesopfer in der Ukraine liegt nach den vorliegenden Angaben bei mindestens 13.
Besonders schwer wiegt der Vorfall vor der ukrainischen Schwarzmeerküste. Wie die ukrainische Seite erklärte, griff Russland ein ausländisches Frachtschiff im Schwarzen Meer vor Odessa an. Nach den Informationen handelt es sich um einen unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrenden Getreidefrachter. „Ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrender Getreidefrachter sei mit russischen Marschflugkörpern beschossen worden“, heißt es in dem Bericht. „Dabei seien zehn Besatzungsmitglieder getötet worden.“
