Im Osnabrücker Stadtteil Lokviertel haben Experten des Kampfmittelräumdienstes am Sonntag zwei amerikanische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht, eine davon durch kontrollierte Sprengung.
Nach Angaben der Stadt Osnabrück wurde eine der beiden Bomben am Mittag durch Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes entschärft. Die zweite Bombe konnte nicht auf konventionellem Wege unschädlich gemacht werden, da ihr Heckaufschlagzünder beschädigt ist. Sie wurde daher durch eine kontrollierte Sprengung zerstört.
Herkunft und Gewicht der Bomben
Beide Blindgänger stammen nach Stadtangaben aus amerikanischer Produktion und wiegen jeweils rund 50 Kilogramm. Aufgrund des vergleichsweise geringen Gewichts und der damit verbundenen niedrigeren Sprengkraft fiel der Evakuierungsradius deutlich kleiner aus als bei früheren Einsätzen in der Stadt.
Die Evakuierung des betroffenen Gebiets war nach Angaben der Stadt gegen 11:30 Uhr abgeschlossen. Rund 1.600 Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen für mehrere Stunden verlassen. Etwa zweieinhalb Stunden nach Abschluss der Evakuierung sei die Sicherheit im Areal wiederhergestellt gewesen, hieß es aus dem Rathaus.
