Kathmandu, 05 September 2026

Eine schwere Sturzflut hat im Osten Nepals bislang mehr als 1100 Menschenleben gefordert, während Rettungskräfte unter erschwerten Bedingungen weiter nach Vermissten suchen.

Ausmaß der Katastrophe

Die Sturzflut, ausgelöst durch heftige Regenfälle, hat ganze Dörfer in den betroffenen Bergregionen Nepals verwüstet. Nach Angaben der Behörden erhöhte sich die Zahl der bestätigten Todesopfer seit dem Unglück auf über 1100. Die Suche nach Überlebenden und die Bergung weiterer Opfer dauern an, werden jedoch durch zerstörte Straßen, unterbrochene Kommunikationsverbindungen und anhaltende Wetterbedingungen erschwert.

Der Großteil der Leichen konnte bisher nicht identifiziert werden. Oft werden nach Behördenangaben nur Knochenfragmente oder andere Leichenteile geborgen. Diese Umstände stellen die Helfer vor erhebliche Herausforderungen bei der Dokumentation der Todesopfer und der Information der Angehörigen, da DNA-Abgleiche und forensische Verfahren in den abgelegenen Gebieten nur eingeschränkt möglich sind.