Die US-Nationalmannschaft hat das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Los Angeles mit 4:1 (3:0) gegen Paraguay gewonnen, während Fifa-Präsident Gianni Infantino mit einer sarkastischen Bemerkung über Italiens erneutes WM-Verpassen für diplomatischen Ärger sorgte.

Historischer Auftakt für die USA

Vor 70.000 Zuschauern im Stadion in Inglewood bei Los Angeles feierte die US-Auswahl am späten Freitagabend (Ortszeit) einen historischen Auftakt. Doppeltorschütze Folarin Balogun (31. und 45.+5) sowie Giovanni Reyna (90.+8) trafen nach einem Eigentor von Damian Bobadilla (7.) für den Gastgeber. Für Paraguay gelang Mauricio (73.) nur der Ehrentreffer. Der Sieg ist das höchste WM-Ergebnis, das eine US-Mannschaft jemals in einem einzelnen Spiel erzielt hat.

Unter den Ehrengästen im Stadion war der paraguayische Präsident Santiago Peña. US-Präsident Donald Trump hingegen blieb in Washington und verfolgte das Spiel offenbar nicht öffentlich. Auch auf seiner Plattform Truth Social äußerte er sich nach dem Schlusspfiff nicht. Sein WM-Botschafter Andrew Giuliani erklärte, der Präsident habe einen vollen Terminplan gehabt. Trump hatte allerdings bereits eine eigene WM-Arbeitsgruppe im Weißen Haus eingerichtet, den WM-Pokal im Oval Office platzieren lassen und angekündigt, das Finale am 19. Juli im MetLife Stadium besuchen zu wollen.