Die Wirtschaftsstimmung in Österreich hat sich im Juni abermals eingetrübt, wobei der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator von minus 1,4 auf minus 1,8 Punkte sank.
Laut einer Aussendung der Bank Austria vom Mittwoch hat sich die Stimmung in der Industrie und im Dienstleistungssektor verschlechtert, während am Bau etwas weniger Pessimismus herrschte. Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator fiel im Juni auf minus 1,8 Punkte, nach minus 1,4 Punkten im Mai. UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer wird mit der Einschätzung zitiert, dass im zweiten Quartal 2026 die österreichische Wirtschaft stagniert haben dürfte.
Trotz der gedämpften Aussichten erwarten die Ökonomen der Bank Austria, dass das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt hat. Damit liegt die Konjunktur zwar leicht im Plus, verliert aber deutlich an Dynamik. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen die Experten zudem mit einer steigenden Arbeitslosenquote, die heuer auf 7,5 Prozent klettern dürfte.
