Die Wim Wenders Stiftung hat den Film 'Falsche Bewegung' von 1975 mit sofortiger Wirkung aus dem Verkehr gezogen, nachdem Kritik an einer rund zwei Minuten langen Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski laut geworden war.

Die Stiftung zieht den Film zurück

Die Wim Wenders Stiftung mit Sitz in Düsseldorf, die die Rechte an dem Film hält, teilte am Mittwoch mit, dass 'Falsche Bewegung' vorerst weder gestreamt noch im Fernsehen gezeigt oder anderweitig verwertet werden soll. Streamingdienste, Fernsehsender und Verleihpartner seien entsprechend angewiesen worden, den Film nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen. Wenders selbst hatte zuvor bei der Verleihung des Ehrenpreises beim Deutschen Filmpreis am 29. Mai 2026 in Berlin angekündigt, er würde eine solche Szene heute nicht mehr so drehen.