Nach einem Hitzeschutzgipfel im Bildungsministerium hat Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) angekündigt, dass Schulen ab der Hitzewarnstufe zwei eigenständig Maßnahmen wie das Aussetzen von Sportunterricht oder das Verschieben von schriftlichen Leistungsfeststellungen setzen können sollen.

Die Rekordtemperaturen im Juni seien ein "Weckruf" gewesen, sagte Wiederkehr am Mittwoch nach dem Gipfel im Bildungsministerium. Er orientiere sich bei den Warnstufen an jenen der GeoSphere Austria: Warnstufe zwei gilt ab einer gefühlten Temperatur von 30 Grad, Warnstufe drei ab 35 und Warnstufe vier ab 40 Grad.

Da die Schulstandorte und damit die jeweilige Belastung sehr unterschiedlich sind, sollen Schulen autonom ab Hitzewarnstufe zwei Maßnahmen setzen können, erklärte Wiederkehr. Konkret können ab Stufe zwei körperliche Tätigkeiten wie Sportunterricht ausgesetzt und schriftliche Leistungsfeststellungen verschoben werden.