Kopenhagen, 01 Juli 2026

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die tagelange Extremhitze in Europa als "Generalprobe" für künftige Sommer bezeichnet und zugleich vor unzureichender Vorbereitung vieler Staaten gewarnt.

Hintergrund der Warnung

Die WHO äußerte sich am Dienstag (30. Juni 2026) besorgt über die Folgen der anhaltenden Hitzewelle, die weite Teile Europas erfasst hatte. WHO-Regionaldirektor Hans Kluge sagte laut einer Mitteilung der Organisation: "Diese Hitzewelle ist eine Generalprobe". Zugleich warnte er: "Die nächsten Sommer werden noch schwieriger werden." Hitzewellen seien längst keine "einmaligen Extremereignisse" mehr, sondern wiederkehrende Krisen.

Wie aus der Mitteilung weiter hervorging, sind die Auswirkungen der aktuellen Hitze bereits in mehreren europäischen Ländern deutlich messbar. So habe sich in Frankreich die Zahl der Notrufe in einigen Städten um bis zu 50 Prozent erhöht. In Spanien habe es binnen weniger Tage geschätzt mehr als 300 hitzebedingte Todesfälle gegeben. "Sie treten häufiger auf, werden intensiver und dauern länger", sagte Kluge mit Blick auf solche Extremereignisse.