Nach dem Waldbrand im Föhrenwald im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen übt ein betroffener Waldbesitzer scharfe Kritik an den Behörden, weil die Kosten für die Kampfmittelerkundung den Privateigentümern aufgebürdet würden.
Ausmaß des Schadens
Der Föhrenwald zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen war in den vergangenen Tagen Schauplatz eines größeren Waldbrands, dessen Folgen nun die Eigentümerinnen und Eigentümer zu tragen haben. Besonders betroffen ist Josef Grabner, ein ehemaliger Polizeikommandant, der gemeinsam mit seiner Schwester rund 3,6 Hektar Schwarzföhrenwald im Föhrenwald von den Eltern geerbt hat. In Interviews schildert er, dass sein Grundstück vom Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und er seither auf Informationen der zuständigen Stellen warte.
