Ein Waldbrand in der Nähe der katalanischen Kleinstadt La Bisbal d'Empordà hat nach Behördenangaben bereits rund 1.300 Hektar Busch- und Waldland zerstört und rund 45.000 Bewohner in zehn Gemeinden dazu gezwungen, in ihren Häusern zu bleiben.
Ausmaß des Brandes
Das Feuer war am Freitagmorgen in der Nähe der Gemeinde La Bisbal d'Empordà im Hinterland der Touristenregion Costa Brava ausgebrochen, wie die katalanische Polizei mitteilte. Die Innenministerin der katalanischen Regierung, Núria Parlón, erklärte, die Flammen hätten bereits 1.280 Hektar verwüstet. Die verbrannte Fläche entspreche in etwa der Größe von 1.800 Fußballfeldern. Wegen starker Rauchentwicklung forderten die Behörden rund 45.000 Menschen in zehn Gemeinden östlich von Girona auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.
Nach Angaben der spanischen Einsatzkräfte sind mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von etwa 300 Fahrzeugen sowie acht Flugzeugen und Hubschraubern. Zusätzlich waren rund 200 Angehörige der Notfalltruppen des Militärs auf dem Weg. Vier weitere kleinere Brandherde wurden jeweils von mindestens 100 Einsatzkräften bekämpft. Rettungskräfte evakuierten 150 Menschen, darunter 70 Kinder aus einem Ferienlager.
