Der dänische Radprofi Jonas Vingegaard ist auf der 15. Etappe der Tour de France nach einem Sturz im Kreisverkehr kurz vor dem Schlussanstieg zum Plateau de Solaison ausgeschieden.

Vingegaard lag vor dem Sturz auf Platz zwei der Gesamtwertung und galt als einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, kam es „in einem Kreisverkehr" zum Sturz, nachdem sein Visma-Teamkollege Victor Campenaerts „zu schnell in die Kurve fuhr". Der Däne stürzte daraufhin und konnte die Etappe nicht fortsetzen.

Hergang des Sturzes

„Mit dem Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch wurde der Däne umgehend im Krankenwagen behandelt und konnte die Etappe nicht fortsetzen", hieß es in der APA-Meldung. Vingegaard hatte laut Bericht das Tempo im Feld kontrolliert, „und hatte wohl einen Plan, Zeit im Klassement gutzumachen". Durch den Sturz kurz vor dem letzten Anstieg am Plateau de Solaison war die Etappe für ihn jedoch beendet.

In den Sturz waren nach APA-Angaben auch der Österreicher Felix Großschartner sowie UAE-Profi Isaac del Toro verwickelt. „Der Edelhelfer von Pogacar fuhr hinter Vingegaard her und konnte nicht mehr ausweichen", schrieb die Agentur über Großschartner, der als einer der wichtigsten Helfer des Gesamtführenden Tadej Pogacar gilt. Großschartner musste wenige Meter später sein Rad wechseln und „setzte das Rennen vorerst sichtlich angeschlagen humpelnd fort".