Sofia, 26 Juli 2026
Vier bulgarische Städte haben sich bei der Europäischen Rundfunkunion EBU als Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2027 beworben, wobei die Hauptstadt Sofia, Warna, Plowdiw und Burgas am Schwarzen Meer ihre Konzepte präsentieren.
Nach dem Erfolg der bulgarischen Sängerin Dara, die mit "Bangaranga" den Wettbewerb gewann, ist in dem Balkanland ein Wettstreit um die Austragung des nächsten Eurovision Song Contest entbrannt. Neben Sofia, der größten Stadt des Landes mit rund 1,3 Millionen Einwohnern am Fuße des bis zu 2.290 Meter hohen Witoscha-Gebirges, haben sich auch Warna, Plowdiw und Burgas als Gastgeberinnen beworben. Die Bewerbungen waren bereits vor der Begrüßungsparty für Dara in Sofia vor rund zwei Monaten vorbereitet worden, teilten beteiligte Bürgermeister mit.
Burgas setzt auf Schwarzmeer-Kulisse
Burgas ist nach Einwohnerzahl mit etwa 200.000 die viertgrößte Stadt des Landes und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Bulgariens Südosten. Bürgermeister Dimitar Nikolow zeigt sich überzeugt, dass seine Stadt dem Wettbewerb eine außergewöhnliche Kulisse bieten kann. "Burgas mag die bevölkerungsmäßig kleinste Stadt unter den ESC-Bewerbern sein, doch nimmt es sich dieser Möglichkeit mit großem Ehrgeiz an", sagte Nikolow. Im Zentrum der Stadt stehen orthodoxe und katholische Kirchen, eine Synagoge und eine Moschee in großer Nähe zueinander; das Viereck wird "kleines Jerusalem" genannt.
