Kairo/Ankara, 4. August 2026

Die Vermittlerstaaten Türkei, Ägypten und Katar haben die neuen israelischen Angriffe im Gazastreifen scharf verurteilt und ein sofortiges Ende der Gewalt sowie die Wiederaufnahme der Waffenruhegespräche gefordert.

Gemeinsame Verurteilung aus Ankara, Kairo und Doha

Die Türkei, Ägypten und Katar, die als wichtigste Vermittler im Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas auftreten, haben die neuerlichen israelischen Luftangriffe auf das Küstengebiet gemeinsam verurteilt. In einer abgestimmten Erklärung forderten die drei Regierungen ein sofortiges Ende der militärischen Eskalation und riefen zugleich zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.

Die Angriffe hatten nach Angaben der Vermittler zivile Ziele in mehreren Stadtteilen des Gazastreifens getroffen. Auch Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde sprachen von Opfern unter der Zivilbevölkerung. Die genauen Opferzahlen wurden von den Konfliktparteien zunächst unterschiedlich beziffert, was die Sorge vor einer weiteren Verschärfung der humanitären Lage verstärkte.