Bei einer Wanderung auf den Mount Fuji hat ein Vater seinen siebenjährigen Sohn an der sechsten Station in über 2.000 Metern Höhe allein zurückgelassen, nachdem das Kind wiederholt über Erschöpfung geklagt hatte und nicht mehr weitergehen wollte.

Was an der sechsten Station geschah

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der japanischen Polizei an der sogenannten sechsten Station des Mount Fuji auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern. Das Kind habe während des Aufstiegs wiederholt über Müdigkeit geklagt und sich schließlich geweigert, einen weiteren Schritt zu gehen, wie aus den Ermittlungen hervorgeht.

Anstatt den Aufstieg abzubrechen oder Hilfe anzufordern, habe sich der Vater von seinem Sohn getrennt und die Bergtour allein fortgesetzt. Der Siebenjährige blieb nach Darstellung der Behörden zeitweise ohne Aufsicht in dem hochgelegenen Abschnitt des Berges zurück.