Die Vereinigten Staaten haben am Wochenende mit Paraden, Schiffskonvois und Großveranstaltungen ihren 250. Unabhängigkeitstag gefeiert, während eine schwere Hitzewelle und ein Unwetter am Samstagabend (Ortszeit) die Feierlichkeiten auf der National Mall in Washington zeitweise unterbrachen.

Hintergrund: 250 Jahre Unabhängigkeit

Am 4. Juli 1776 hatten sich 13 nordamerikanische Kolonien von Großbritannien gelöst und die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Die USA feiern Geburtstag: Vor 250 Jahren unterschrieben die Gründerväter die Unabhängigkeitserklärung. In der Hauptstadt Washington trat US-Präsident Donald Trump im Umfeld der Jubiläumsfeiern verstärkt öffentlich auf und nutzte seine Reden auch dazu, die aus seiner Sicht Erfolge seiner zweiten Amtszeit hervorzuheben.

Der Präsident steht jedoch innenpolitisch massiv unter Druck. Vor allem am Iran-Krieg stossen sich viele Menschen im Land; seine Zustimmungswerte sind schon lange niedrig. In der Vergangenheit hielten sich US-Präsidenten bei den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag politisch meist zurück. Trump wird jedoch vorgeworfen, dass er zunehmend die Grenze zwischen staatlichem Gedenken und Wahlkampf verwischt.