Washington, 12 August 2026
Bei den US-Vorwahlen am Dienstag haben republikanische Wähler in mehreren Bundesstaaten Kandidaten für Kongress und Landesämter bestimmt, während die Partei gleichzeitig die Folgen eines Urteils des Obersten Gerichtshofs verarbeitet, das den Schutz bestimmter Wahlkreise aufgehoben hat.
Die Vorwahlen am Dienstag galten als Stimmungstest für Donald Trump und die Republikanische Partei in einer Phase, in der die parteiinterne Machtbalance neu austariert wird. In den betroffenen Bundesstaaten traten Amtsinhaber und Herausforderer gegeneinander an, deren Ergebnisse Hinweise auf die Richtung der Partei vor den Wahlen im November liefern sollen.
Im Zentrum der politischen Debatte steht ein Urteil, das die Grundlage für den Schutz bestimmter Wahlkreise gegen Diskriminierung aufgehoben hat. Dies ermöglichte es republikanisch geführten Bundesstaaten, Wahlkreise so neu zu ziehen, dass sie die Chancen der eigenen Partei verbessern und oft den Einfluss von Minderheiten wie schwarzen Wählern verringern.
