Washington, 03 September 2026
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat im Streit um eine präsidiale Verfügung zur Briefwahl bei den Zwischenwahlen 2026 den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten angerufen.
Die Trump-Regierung wandte sich an den Supreme Court, nachdem eine Bundesrichterin die entsprechende präsidiale Anordnung in einem Gerichtsverfahren als verfassungswidrig bewertet hatte. In ihrer Begründung schrieb die Richterin, der Erlass des Präsidenten sei „eine wahrscheinlich verfassungswidrige Regelung, deren Einhaltung im Hinblick auf die Zwischenwahlen 2026 praktisch unmöglich ist“, wie aus dem Urteil hervorgeht, das von acht Quellen bestätigt wurde.
Die juristische Auseinandersetzung dreht sich um eine Verfügung, die das Briefwahlverfahren für die Kongresswahlen 2026 neu regeln soll. Die klagende Seite hatte argumentiert, dass die Anordnung gegen geltendes Wahlrecht verstößt und von den zuständigen Wahlbehörden vor den Zwischenwahlen nicht mehr umsetzbar wäre. Die Richterin schloss sich dieser Einschätzung an und gab den Klägern recht.
