Die US-Regierung hat ein Importverbot für bestimmte internetfähige Roboter- und Solarkomponenten verhängt und reagiert damit unter anderem auf Warnungen des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik vor möglicher chinesischer Einflussnahme auf die Stromversorgung.

Die neue Regelung betrifft internetfähige Komponenten für Solaranlagen sowie bestimmte Robotersysteme, die in den Vereinigten Staaten künftig nicht mehr eingeführt werden dürfen. Nach Darstellung von US-Behörden zielt der Schritt darauf, Risiken für kritische Infrastrukturen zu verringern und heimische Produktionskapazitäten zu stärken. Das Importverbot wurde in einem mehrstufigen Verfahren erlassen und tritt nach einer kurzen Übergangsfrist in Kraft.

Hintergrund ist eine Warnung, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgesprochen hat. Etwa das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte, dass "die Zentralregierung in Peking über die internetfähigen Komponenten von Solaranlagen direkten Einfluss auf einen systemrelevanten Teil der deutschen Stromversorgung" nehmen könne. Diese Risikoeinschätzung wurde nach Angaben von neun Quellen bestätigt und fand Eingang in die amerikanische Debatte über den Umgang mit sensiblen Technologien aus China.