Washington, D.C., 15. April 2026
Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) prüft eine Reihe von Öl-Termingeschäften, die kurz vor bedeutenden Änderungen in der Iran-Politik von US-Präsident Donald Trump getätigt wurden.
Verdächtige Transaktionen im Fokus
Die CFTC untersucht laut Quellen Transaktionen auf den Handelsplattformen der CME Group und der Intercontinental Exchange (ICE) vom 23. März und 7. April. Dabei handelt es sich um Wetten auf Ölpreise, die ungewöhnlich hohe Volumina aufwiesen und zeitlich auffällig mit politischen Entwicklungen zusammenfielen.
Bereits am 23. März waren ähnliche verdächtige Geschäfte aufgefallen. Die Behörde prüft nun, ob möglicherweise Insiderinformationen genutzt wurden, um von den bevorstehenden politischen Entscheidungen zu profitieren.
Millionen-Wetten vor Waffenruhe-Ankündigung
Besonders auffällig waren Wetten im Volumen von rund 950 Millionen US-Dollar, die nur wenige Stunden vor der Bekanntgabe einer Waffenruhe zwischen den USA und Iran platziert wurden. Die genauen Umstände dieser Transaktionen werden derzeit von der CFTC analysiert.
Ein Sprecher der CME Group betonte, dass der Börsenbetreiber seine Märkte intensiv überwache und eng mit der CFTC zusammenarbeite. "We closely monitor our markets and work closely with the CFTC," so der Sprecher wörtlich. Die ICE hat sich zu den Ermittlungen bisher nicht öffentlich geäußert.
Politische Hintergründe der Untersuchung
Die Untersuchung steht im Zusammenhang mit der Iran-Politik von US-Präsident Donald Trump, die in den vergangenen Wochen mehrere Wendungen nahm. Die genauen Inhalte der politischen Änderungen wurden nicht detailliert genannt, doch die Timing der verdächtigen Wetten legt nahe, dass sie mit diesen Entwicklungen in Verbindung stehen könnten.
