Marco Rubio trifft Papst Leo nach Trumps Kritik US-Außenminister Marco Rubio wird am 7. und 8. Mai Italien besuchen, um Gespräche mit hochrangigen Vertretern der italienischen Regierung und des Vatikans zu führen, nachdem Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scharf kritisiert hatte.
Hintergrund
Der Besuch von Marco Rubio erfolgt vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und dem Vatikan. Mitte April hatte Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. für dessen friedenspolitische Haltung angegriffen, insbesondere für dessen Kritik am US-israelischen Krieg gegen den Iran. Trump beschuldigte den Papst, eine "schwache Haltung" einzunehmen, und warf ihm vor, die Interessen des Westens zu untergraben.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verteidigte daraufhin den Papst und bezeichnete seine Position als "notwendig für den globalen Frieden". Trump reagierte mit scharfer Kritik an Meloni und warf ihr vor, sich gegen die US-Außenpolitik zu stellen. Rubios Reise wird als Versuch gewertet, die angespannten Beziehungen wieder zu verbessern.
Rubios geplante Treffen
Am 7. und 8. Mai wird Rubio in Rom erwartet, wo er unter anderem mit Außenminister Antonio Tajani und Verteidigungsminister Guido Crosetto zusammentreffen soll. Ein zentraler Punkt der Reise ist das geplante Treffen mit Papst Leo XIV. und dem vatikanischen Staatssekretär Pietro Parolin.
