Nach einer Serie von Gewittern mit Starkregen und Sturmböen hat sich die Wetterlage in Hessen am Sonntagabend beruhigt, doch für die neue Woche kündigen Meteorologen bereits neue Gewitter an.
Am Wochenende zogen mehrere Gewitterfronten über Hessen hinweg und sorgten für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Betroffen waren zunächst Nord-, Mittel- und Westhessen, am Sonntag verlagerte sich der Schwerpunkt in den Süden des Bundeslandes.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach hatte für den Kreis Kassel und weitere Regionen Unwetterwarnungen herausgegeben. Am Sonntagabend hob der DWD alle verbliebenen Warnungen auf und erklärte, die schweren Gewitter seien abgeklungen oder aus Deutschland abgezogen.
Schäden und Einsätze in Hessen
In Mittelhessen meldete die Polizei 15 wetterbedingte Einsätze. In Marburg wurde die Graf-von-Stauffenberg-Straße durch Wasser unterspült, wodurch ein etwa 40 Zentimeter großes Loch im Asphalt entstand. In Frankfurt stürzten Bauzäune und Absperrungen um, zudem fiel am Katharinenkreisel ein Baum.
Die B83 in Hofgeismar-Hümme musste am Nachmittag wegen Überflutung gesperrt werden. Die Polizeipräsidien zogen am Sonntag eine einheitliche Bilanz: Hessen sei glimpflich davongekommen, es habe überwiegend nur geringe Sturmschäden gegeben.
Hr-Meteorologe Tim Staeger erklärte zur aktuellen Lage: „Aktuell ziehen verbreitet Gewitter über Hessen - mit Schwerpunkt in der Südhälfte.“ Er warnte: „Da diese Gewitter langsam ziehen, kann lokal viel Regen innerhalb kurzer Zeit fallen. Auch Hagel und Sturmböen sind möglich.“
